Krankheiten kennen keine Sprechzeiten: Der ärztliche Bereitschaftsdienst 116 117

Starke Bauchschmerzen über die Feiertage oder unerwartet hohes Fieber am Wochenende – häufig werden Erwachsene oder Kinder krank, wenn die Arztpraxis schon geschlossen ist. Für solche Fälle gibt es den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen, der unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichbar ist.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigungen ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichbar.

Handelt es sich um eine Erkrankung, mit der Betroffene normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. Er ist in einigen Regionen Deutschlands auch als ärztlicher Notdienst oder Notfalldienst bekannt.

Kostenlos zu jeder Tageszeit

Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst immer erreichbar. Überall in Deutschland sind niedergelassene Ärzte im Einsatz, die Patienten in dringenden medizinischen Fällen ambulant behandeln – auch nachts, an Wochenenden und an Feiertagen. Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos; egal ob von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon angerufen wird.

Bei Notfällen 112

Ganz wichtig: Den Bereitschaftsdienst bitte nicht verwechseln mit dem Rettungsdienst, der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet. Bei Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen, immer den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 informieren.

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Frank Fischer
Redakteur